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#228 "Konfliktmanagement im Team – wie kommen wir in 3 Schritten zu konstruktiven Ergebnissen?"

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Foto von Nikola Johnny Mirkovic auf Unsplash

 

Menschen geraten aus einer Vielzahl von Gründen in Konflikte, die oft auf unterschiedlichen Bedürfnissen, Interessen und Perspektiven basieren. Leider machen wir uns die dahinterliegenden Motive viel zu selten bewusst, denn dann ließe vieles einfacher und schneller aus der Welt schaffen. Hier also zunächst einige der häufigsten Ursachen für Konflikte:

  1. Unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse:
    Menschen haben individuelle Ziele, Wünsche und Bedürfnisse. Wenn diese unterschiedlich sind, kann es zu Konflikten kommen, insbesondere wenn Ressourcen begrenzt sind.

  2. Kommunikationsprobleme:
    Unklare oder missverständliche Kommunikation kann zu Konflikten führen. Missinterpretationen, unklare Erwartungen oder mangelnde Transparenz können Spannungen verursachen.

  3. Werte und Überzeugungen:
    Unterschiedliche Werte, Überzeugungen und Prinzipien können zu Konflikten führen. Wenn Personen unterschiedliche ethische oder moralische Standpunkte vertreten, kann dies zu Meinungsverschiedenheiten führen.

  4. Macht und Kontrolle:
    Konflikte können auch entstehen, wenn es um die Verteilung von Macht, Autorität oder Kontrolle geht. Hierbei können Hierarchien und Machtdynamiken eine Rolle spielen.

  5. Unklare Rollen und Verantwortlichkeiten:
    Wenn die Zuständigkeiten in einem Team oder einer Organisation nicht klar definiert sind, können Konflikte aufgrund von Unsicherheiten darüber entstehen, wer für welche Aufgaben oder Entscheidungen verantwortlich ist.

  6. Persönliche Differenzen:
    Unterschiede in Persönlichkeiten, Arbeitsstilen oder Kommunikationspräferenzen können zu Konflikten führen, besonders wenn sie nicht richtig verstanden oder respektiert werden.

  7. Ressourcenknappheit:
    Konflikte können sich aus begrenzten Ressourcen wie Zeit, Geld oder Material ergeben. Der Wettbewerb um knappe Ressourcen kann Spannungen zwischen Individuen oder Gruppen hervorrufen.

  8. Stress und Druck:
    Hoher Arbeitsdruck, Stress und ungelöste Probleme können zu Frustration führen, die sich in Konflikten entlädt.

Was ist wichtig, wenn ich eine Führungskraft bin

 

Der Begriff „Konflikte“ ist überwiegend negativ besetzt. Der positive Umgang mit Konflikten führt aber immer auch zur Verbesserung von Prozessen, zu neuen Innovationen und besseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Der Grund dafür ist immer der gleiche, wir verstehen unseren Gegenüber besser und das ist der erste Schritt zur Förderung einer positiven Konfliktlösung. Die folgenden drei Schritte fördern daher den konstruktivem und respektvollem Umgang mit Konflikten.

 

  1. Aktives Zuhören und Verständnis:
    Konflikte beginnen oft mit Missverständnissen. Wir setzen auf aktives Zuhören, um die Perspektiven aller Beteiligten zu verstehen. Schaffen wir also den Raum für einen offenen Dialog und zeigen wir, dass jede Meinung zählt.

  2. Klare Kommunikation und Transparenz:
    Die klare Kommunikation ist der Schlüssel zur Konfliktlösung. Formulieren wir unsere Gedanken einfach und prägnant. Definieren wir eine klare Erwartungshaltung und schaffen so die nötige Transparenz, um Unsicherheiten zu reduzieren. Die offene Kommunikation schafft Vertrauen im Team.

  3. Gemeinsame Lösungsfindung und Kompromissbereitschaft:
    Statt auf sinnlose Schuldzuweisungen und in der Konsequenz auf Recht – Fertigungen zu setzen, fördern wir die Zusammenarbeit zur Lösungsfindung. Identifizieren wir daher gemeinsam mit dem Team konstruktive Lösungen und seien wir bereit, Kompromisse einzugehen. Ein gemeinsames Ziel schweißt das Team zusammen.

 

Konflikte gehören zum Führungsalltag, aber wir haben die Macht, sie konstruktiv zu lösen. Durch aktives Zuhören, klare Kommunikation und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit können wir nicht nur Konflikte bewältigen, sondern auch ein positives Arbeitsklima schaffen.

Jede/r im Team spielt eine Rolle bei der Konfliktlösung. Gemeinsam sind wir stark, und durch konstruktives Konfliktmanagement formen wir unser Team.

Gehen wir in Konfliktsituationen also diese Schritte – unser Team wird es uns danken.

 

Lesen Sie dazu auch folgende Blog-Artikel:

 

Hier noch das passende Zitat eines Teilnehmers:
Mit neuem Wissen kann ich sicher meinen Job organisieren und den Aufgaben gestärkt entgegentreten. Die wiederkehrende Reflektion auf mich selbst hilft beim Bearbeiten von Konfliktsituationen.
Carsten Ringe, strategische Einkaufsleitung Wohnwelten der Alliance Möbel Marketing GmbH & Co. KG, Rheinbach

 

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Topics: Mitarbeitergespräche, Mitarbeiter-Förderungsgespräch, Unternehmensführung, Unternehmenserfolg, Mitarbeiterführung, Umgang mit Menschen, Umgang mit mir selbst, Selbstführung

Mathias Heinrich

Geschrieben von Mathias Heinrich

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