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4 inspirierende Tipps, wie Sie sich bei Ihren Mitarbeitern als Führungskraft garantiert unbeliebt machen

[fa icon="calendar"] 4.10.2019 / von Mathias Heinrich

4 inspirierende Tipps, wie Sie sich garantiert als Führungskraft bei Ihren Mitarbeitern unbeliebt machen(Bildquelle: Pablo Varela on Unsplash)

Der Mensch will ja „eigentlich“ gemocht und noch besser geliebt werden. Dann fühlt er sich anerkannt, aufgehoben und wertgeschätzt. Und was für den Menschen an sich gilt, das trifft auch auf Führungskräfte zu. Was also müssen wir als Führungskraft tun, um dieses Ziel der Anerkennung und Wertschätzung garantiert zu verfehlen? An welchen Stellschrauben sollten wir drehen, damit wir auch ganz sicher nicht gemocht und ernstgenommen werden?

  1. Sei cholerisch
    Schwache Führungskräfte kompensieren ihre nicht vorhandene Führungsqualität gern durch Lautstärke. Frei nach dem Motto „die meisten Dezibel an Lautstärke gewinnen“. Also, bei jeder noch so kleinen Mücke verlieren wir garantiert, wenn wir aus der Haut fahren.

  2. Verbrüdere dich
    Die Nähe zum Mitarbeiter zu suchen ist grundsätzlich gut und richtig. Sich über persönliche Dinge auszutauschen, ist (wenn beide Seiten damit einverstanden sind und es wirklich ernst meinen) auch in Ordnung. Schwierig wird es dann, wenn ich als Chef für mich andere Maßstäbe ansetze wie für meine Mitarbeiter. Wenn ich aufgestellte Regeln (kein Handy im Meeting, zu spät kommen, Termine überziehen etc.) damit begründe, dass ich ja schließlich Führungskraft bin und diese Regeln daher für mich nicht gelten. Wenn ich dann mir unter dem Siegel der Verschwiegenheit anvertrauten Themen ins Team weitertrage (natürlich wieder ganz im Vertrauen), dann ist es mit der Glaubwürdigkeit um mich endgültig geschehen.

  3. Mach den Punching-Ball
    Viele Führungskräfte treffen ungern Entscheidungen und warten lieber erstmal ab. Irgendwann müssen sie sich dann entscheiden, um anschließend ihre Entscheidung wieder zu revidieren, weil eine Fee ihnen über Nacht „ins Gewissen“ geredet hat. Leere Versprechungen und der ständige Versuch, alle unter einen Hut zu bekommen, führen zu einem Profil, das ungefähr so scharf ist, wie eine weiße Wand.

  4. Tu nix – lass laufen
    Über Visionen sprechen und daraus Ziele ableiten – nicht mein Ding! Veränderungen initiieren und vorweg gehen – das ist mir zu anstrengend! Interesse an meinem Team haben – wofür werden die denn bezahlt? Agenda und Ziele für ein Meeting vorgeben – das nimmt mir die Spontanität!

    Und überhaupt, wofür bin ich denn Chef? Mein Orchester muss schließlich nach meiner Pfeife tanzen. All das sind beste Voraussetzungen, garantiert zu verlieren.

 

Mein Verhalten als Führungskraft hat unmittelbar Auswirkungen auf die Psyche meiner Mitarbeiter. Bin ich aus Sicht meines Teams eine gute Führungskraft, dann geht es meinem Team gut. Es setzt sich für mich und das Unternehmen ein und geht auch mal die Extrameile, wenn es nötig ist.

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Gebe ich eine schlechte oder schwache Führungskraft ab, dann zieht das die Motivation im Team massiv nach unten. Daher auch das geflügelte Wort „Menschen kündigen nicht wegen der Unternehmen, in denen sie arbeiten, sondern wegen ihrer unmittelbaren Führungskräfte.“

Als Führungskraft haben wir es in der Hand – unser Team ist der Spiegel unserer Führungskompetenz. Und das hat nur bedingt was mit Fachwissen zu tun.

 

Ich freue mich, wenn Sie mir Ihre Erfahrungen und Meinung dazu mir per Mail oder über die sozialen Medien mitteilen.

 

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Hier noch das passende Zitat einer Teilnehmerin:
Der Ansatz, nicht einfach neue Methoden der Führung zu erlernen, sondern mich mit der Veränderung von Vorstellungen auseinanderzusetzen, wirkt sehr nachhaltig und wird von mir in meiner Arbeit als Führungskraft mittlerweile täglich in den verschiedensten Situationen angewendet. Ein Umdenken hat definitiv zeitnah stattgefunden und bleibt ein anhaltender Prozess. Sehr positiv war für mich im Seminar der Effekt der Übungen mit freier Rede und den Rollenspielen, die mich teilweise meine eigenen Grenzen erfahren ließen und mich auch darüber hinaus haben gehen lassen.
Anette Rietdorf, Head of Service Operations der Hornetsecurity GmbH

 

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Topics: Führungskraft, Mitarbeiterführung

Mathias Heinrich

Geschrieben von Mathias Heinrich

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