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#122 Mit diesen 6 Einstellungen werden Sie garantiert nicht zur Führungskraft befördert.

Mit diesen 6 Grundeinstellungen werden Sie  garantiert nicht zur Führungskraft befördert.

(Bildquelle: Pixabay)

„Seit Jahren reibe ich mich für meine Firma auf. Mein Privatleben ist schon kaum noch eines und meine Familie sieht mich auch nur noch am Heiligen Abend in der Kirche. Trotzdem werde ich bei jeder Beförderungsrunde regelmäßig übergangen. Wie ungerecht, setze ich mich doch so sehr für MEINE Firma ein!“

Kennen Sie diese Situation? Leiden Sie vielleicht auch unter „mangelnder Aufmerksamkeit“ Ihrer Führungskräfte? Fühlen Sie sich auch regelmäßig übergangen? Dann lesen Sie weiter und überlegen, ob Sie sich vielleicht gelegentlich zu einer der folgenden Äußerungen haben hinreißen lassen.

  1. „Die anderen Mitglieder meines Teams sind schon echt unterirdisch“
    Eine Führungskraft braucht soziale Kompetenz im Umgang mit Menschen. Aussagen wie diese zeugen davon, dass es damit nicht weit her ist. Nichts gegen konstruktive Kritik im 4-Augen-Gespräch, pauschale Verurteilungen gehen aber in die definitiv falsche Richtung. Als Führungskraft sind wir Förderer unserer Teammitglieder und nicht ihre Richter.

  2. „So, wie ich mich einsetze, bin ich eigentlich unersetzlich“
    Hier stecken zwei Dinge drin. Erstens maßlose Selbstüberschätzung, denn jede/r ist ersetzbar - vielleicht mit etwas mehr oder weniger Reibungsverlust. Und zweitens kann ich ja gar nicht befördert werden (was immer auch andere Aufgaben mit sich bringt), wenn ich in meiner jetzigen Aufgabe unersetzlich bin. Also, sorgen Sie dafür, dass Sie ersetzlich sind. Aber natürlich durch Leistung und nicht durch Verweigerung.

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  3. „Boah – bloß nicht schon wieder eine Weiterbildung“
    Arbeiten bedeutet lebenslanges Lernen und Wachsen an Herausforderungen. Wer dazu nicht bereit ist, der kann kein Vorbild für sein Team sein. Die Welt verändert sich so schnell, dass bildlich gesprochen häufig die Übersetzung von Bedienungsanleitungen schon nicht mehr lohnt, weil das Nachfolgeprodukt eher auf dem Markt ist, als die Übersetzung der Anleitung des Vorgängermodells. Lebenslanges Lernen ist heute eine Grundvoraussetzung und muss ein Teil von uns sein.

  4. „Ich mach dann mal Schluss für heute“
    Führungskräfte sind Vorbilder. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, morgens der Erste und abends der Letzte im Büro zu sein. Es geht nicht um Vorbild durch Anwesenheit, sondern um Vorbild durch Wirkung. Als Führungskraft werden wir nicht am Fleiß, sondern an der Kreativität gemessen. Also, arbeiten AM und nicht IM Unternehmen. Und trotzdem können wir nicht das Team in Projekten arbeiten lassen und das Thema „Work-Life-Balance“ eigensinnig auslegen.

  5. „Verantwortung übernehmen – nicht so mein Ding“
    Führungskräfte leben für und von Veränderung. Führungskräfte übernehmen die Verantwortung für ihr Team. Wer also die Übernahme von Verantwortung schon als Mitarbeiter ablehnt, der kann keine Führungskraft werden. Und wie viele Führungskräfte kennen wir, die sich vor Verantwortung drücken, indem sie Entscheidungen abwarten, möglichst lange aussitzen oder nie treffen. Sind das gute Führungskräfte? Nein.

  6. „Aufgabe x übernehmen? Damit kenne ich mich nicht aus, fragen Sie mal lieber jemand anderes.“
    Als Führungskraft müssen wir uns immer wieder dem Unbekannten stellen. Wenn wir für und von Veränderung leben, dann bleibt es nicht aus, die Komfortzone zu verlassen und sich mit Neuem und Unbekannten auseinanderzusetzen. Auch wenn wir das eine oder andere Mal unsicher sind, unsere Intuition und Erfahrung vergangener Entscheidungen wird uns helfen, die richtige Richtung einzuschlagen. Fangen wir also früh genug damit an frei nach dem Motto „Blamiere dich täglich“

 

Sie sind bereits Führungskraft oder wollen Führungskraft werden? Achten Sie darauf, dass Sie die sechs oben genannten Fettnäpfchen erfolgreich umschiffen oder in Zukunft zumindest darauf achten.

Und ich freue mich, wenn Sie mir Ihre Erfahrungen und Meinung dazu per Mail oder über die sozialen Medien mitteilen.



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Hier noch das passende Zitat einer Teilnehmerin:
Ich habe viel mehr Selbstsicherheit bei unangenehmen Gesprächen bekommen und kann meine Funktion als Führungskraft nun besser annehmen und ausfüllen.  Den Spagat "von der Sachbearbeitung zur Führungskraft" habe ich durch das Seminar geschafft. Ich erkenne die Aufgabe als "Führungskraft" jetzt als vollwertigen Job an. DANKE!

Nicola Pfeil, Büroleiterin der kmb2, Braunschweig

 

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Topics: Führungskraft, Unternehmenserfolg, Mitarbeiterführung, Umgang mit Menschen, Umgang mit mir selbst

Mathias Heinrich

Geschrieben von Mathias Heinrich

Impulsreihe Führung to Go kennenlernen

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