Beljean Impulse

#166  6 Themen, die an Ihrem letzten Arbeitstag im alten Unternehmen auf der Agenda stehen sollten.

[fa icon="calendar"] 24.06.2020 / von Mathias Heinrich

6 Themen, die an Ihrem letzten Arbeitstag im alten Unternehmen auf der Agenda stehen sollten.

(Bildquelle: PIxabay)

Die Beljean Seminare stehen für die Unterstützung und Entwicklung der Persönlichkeit aus dem betrieblich Umfeld heraus. Ich möchte daher an dieser Stelle nicht auf organisatorische Punkte eingehen, wie Schreibtisch aufräumen, Eigentum der Firma (Laptop/Auto/Handy/Schlüssel etc.) abgeben und Email-Postfach aufräumen.

Mein Fokus liegt auf dem „Zwischenmenschlichen“. Welche Punkte spielen hier eine Rolle und sollten berücksichtigt werden?

 

1. Wertschätzendes Verhalten

Der für mich wichtigste Punkt ist der wertschätzende Umgang seitens des Mitarbeiters der das Unternehmen verlässt an diesem Tag in alle Richtungen. Und zwar ausdrücklich egal, was zuvor vielleicht alles schiefgelaufen ist.

Egal, was Ihnen „angetan“ wurde. Egal, wieviel Groll Sie vielleicht in sich tragen. Wenn Sie jetzt anfangen, um sich schlagen, mit Dreck zu werfen und nochmal den Finger so richtig in die Wunde zu legen, dann helfen Sie damit niemandem. Ich übertreibe hier übrigens ausdrücklich und mit Absicht. Schließen Sie keine alten Rechnungen mehr ab, das haben Sie nicht nötig. Selbst wenn Ihnen aus Ihrer Sicht ungerechterweise gekündigt wurde, könnten Sie sich Fragen stellen wie:

  • Was will mir das Schicksal Gutes mit diesem Schritt tun?
  • Was hat es mir mit noch vor?
  • Welche Türen öffnen sich als nächstes?

Mit dieser Einstellung können Sie erhobenen Hauptes und völlig unbeschwert die letzten administrativen Dinge abarbeiten.


Kennen Sie das Sprichwort „man trifft sich immer zweimal im Leben“? Je entspannter Sie dieses „erste Mal“ abschließen, desto zwangloser wird es beim zweiten Mal. Stehen Sie doch einfach mal über den Dingen und hinterlassen Sie den besten Eindruck den es von Ihnen gibt.

 

2. Innerlich einen Schlussstrich ziehen

Schließen Sie Frieden mit all dem, was war. Das hilft beim Loslassen. Je mehr Energie Sie in Vergangenes stecken, desto weniger Energie haben Sie für Neues. Wo aber brauchen Sie zukünftig all Ihre Energie, um optimal neu durchstarten zu können – in der nicht mehr änderbaren Vergangenheit oder der Ihnen „zu Füßen liegenden“ Zukunft?

  • Welche Momente waren gut und schön im alten Unternehmen?
  • Was hat Sie vorangebracht?
  • Was haben Sie gelernt?

Ihnen fällt nichts Positives dazu ein? Bestens, dann fragen Sie doch Ihre Lieblingskollegen nach gemeinsamen positiven Erlebnissen. Da gibt es nichts. Auch gut. Grübeln Sie nochmal einen Moment länger. Irgendwas gibt es, es war nicht alles schlecht.

 

3. Projektübergaben

Vielleicht etwas spät, die laufenden Projekte am letzten Arbeitstag zu übergeben. Wichtig ist dieser Punkt gleichwohl. Und wenn Sie die beiden vorgenannten Punkt beachten, dann können Sie auch frei von der „Leber weg“ alle Vor- und Nachteile sowie den Stand der Projekte aus Ihrer Sicht übergeben. Helfen Sie Ihrer Nachfolge, sich gut und schnell einzuarbeiten. Mindestens die anderen weiter am Projekt Beteiligten werden es Ihnen danken. Und versprochen: das klappt auch in Gedanken.

 

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4. Ehrlich sein

Gute Arbeitgeber befragen Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, am letzten Tag nach den wahren Gründen (wenn es diese gibt). Sie wollen herausfinden, wo Sand im Getriebe steckt und wo Verbesserungspotenziale liegen. Wenn Sie in ein solches Gespräch geladen werden, dann seien Sie ehrlich. Dazu gehört aber auch, wertungsfrei und wertschätzend Auskunft zu geben.

5. Dankbar sein

Seien Sie dankbar für alle Erfahrungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese positiv oder negativ sind. Je älter wir werden, desto mehr prägen uns und leben wir aus diesen Erfahrungen. Sie haben keine positiven Erfahrungen gemacht für die Sie dankbar sein können oder wollen? Dann erzählen Sie Ihren Kindern und Enkeln, auf was sie aus Ihrer Sicht Acht geben sollten.

 

6. Freuen Sie sich auf die Veränderung

Egal, was als Nächstes kommt, es wird anders sein als bisher. Freuen Sie sich darauf, nehmen Sie die anstehenden Veränderungen positiv an. Wird die Veränderung ausbleiben, nur weil Sie sie ablehnen? Sicher nicht. Machen Sie also das Beste daraus, indem Sie sich ihr stellen. Fokussieren Sie sich auf die positiven Aspekte und alles geht viel leichter von der Hand.

 

Passen diese sechs Punkte überhaupt in einen Tag hinein? Naja, wenn Sie ein paar Tage zuvor in Gedanken starten, dann wird das kein Nachteil sein. Ich freue mich, wenn Sie mir Ihre Erfahrungen und Meinung dazu mir per Mail oder über die sozialen Medien mitteilen.

 

Lesen Sie dazu noch folgende interessante Blog-Artikel:

 

Hier noch das passende Zitat eines Teilnehmers:
Ich beschäftige mich seit dem Seminar aktiver und intensiver mit meinen Mitmenschen, Kollegen und Mitarbeitern. Dabei stelle ich die Bedürfnisse der Mitarbeiter auf die gleiche Ebene mit meinen. Bereits nach kurzer Zeit erhielt ich erstes positives Feedback aus dem Unternehmen zu einer positiven persönlichen Veränderung. Von Beginn des Seminares an habe ich mich gut aufgehoben und ernst genommen gefühlt. Mit großer Freude habe ich mich auf die einzelnen Seminartage gefreut und vorbereitet. Ich hoffe Herr Heinrich, diese Eigenschaft bleibt Ihnen lange erhalten. Das wünsche ich Ihnen.
Thomas Rieke, Produktbereichsleiter der Dr. Kaiser Diamantwerkzeuge GmbH & Co. KG, Celle

 

Sie möchten das hier angerissene Thema vertiefen und uns kennenlernen? Sie haben Interesse, vom Kennen ins Können zu kommen? Oder es interessiert Sie meine/unsere Meinung zu einem bestimmten Thema? Geben Sie mir/uns ein paar Stichworte und etwas Zeit und wir nehmen uns dessen in einem der nächsten Blogs gerne an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.            Lernen Sie uns kennen  >         

 

Topics: Umgang mit mir selbst

Mathias Heinrich

Geschrieben von Mathias Heinrich

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