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Wie Führungskräfte Mitarbeitende für sich und ihre Vision begeistern.

[fa icon="calendar"] 10.05.2019 / von Mathias Heinrich

Wie ich als Führungskraft meine Mitarbeiter für mich bzw. für meine Vision begeistere.

(Bildquelle: Pixabay)

Mitarbeitende sind eher bereit, sich für fremde Ziele einzusetzen, wenn sie nachvollziehen können, warum das wichtig ist. Was kann ich als Führungskraft tun, damit mein Team sich begeistert einsetzt?

Motivation

Wir können unsere Mitmenschen überwiegend nicht motivieren. Motivation ist ein vornehmlich intrinsischer Prozess, der also im Menschen an sich stattfindet. Das ist ähnlich wie beim „Müde sein“: Wir können Anderen nicht befehlen, müde zu sein. Menschen sind aus sich heraus müde oder nicht. Und so ist es auch mit der Motivation – jedenfalls überwiegend.

Ein großer Treiber von Motivation ist aber das Verständnis, warum etwas zu tun ist. Will sagen, wenn meine Mitarbeitenden verstehen, warum sie etwas tun sollen (und die Notwendigkeit, Geld zu verdienen gehört ausdrücklich nicht dazu), dann steigt (wenn sie damit auch identifizieren) auch die Motivation, sich einzusetzen.

Soweit also zum Hintergrund, warum sich unsere Mitarbeiter*innen idealerweise für uns und unsere Ziele oder Visionen begeistern sollten – es erzeugt Motivation.

 

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Für Visionen begeistern

Wie aber gelingt es uns, dieses Feuer in ihnen zu entfachen? Fünf Schritte sind dazu notwendig.

 

1. Schritt:

Ich muss mir selbst darüber im Klaren sein, wo ich denn eigentlich hinwill. Also

  • Was ist meine ganz persönliche Vision/Utopie?
  • Welchen Fußabdruck möchte ich hinterlassen?
  • Was sollen meine Kinder und Enkel über mich erzählen?

Es wird schnell deutlich, dass es hierbei nicht um meinen persönlichen Wohlstand geht.


2. Schritt

Jetzt horche ich in mich rein und frage „meinen Bauch“, wie es ihm damit geht, diese Vision/Utopie erreicht zu haben. Wenn sich da ein Unbehagen ausbreitet, dann stimmt etwas nicht und ich muss meine Vision überdenken. Es geht in diesem Schritt ausdrücklich nicht darum, dass ich jetzt schon weiß, wie ich da jemals hinkommen soll. Ich prüfe lediglich, wie es sich anfühlt, dort angekommen zu sein – auch, wenn ich keine Ahnung habe, wie das gehen wird.

 

3. Schritt

Wie kann ich als Nächstes diese Vision/Utopie in überschaubare Ziele (Jahr/Quartal) runterbrechen? Was muss in den nächsten 3 Monaten passieren, damit ich meine Vision in 30 Jahren auch erreiche?

 

4. Schritt

Jetzt mache ich mir darüber Gedanken, wie ich meine Geschichte authentisch meinem Team so vermitteln kann, dass meine Botschaft verstanden wird. Wie geht das Besten? Indem ich meine Vision lebe – mit jeder Zelle meines Körpers und mit jedem Atemzug. Und deswegen ist auch Schritt 2 so wichtig und nicht zu unterschätzen. Ich kann nur authentisch meine Vision leben, wenn ich zu 100% daran glaube und mich nicht durch jede Kurve des Lebens davon abbringen lasse. Das hat auch viel mit Vorbild und Vorleben zu tun.


5. Schritt

Im letzten Schritt kommuniziere ich nun meinen Weg. Und da gibt es für das „wie“ kein besseres Zitat, als von Antoine de Saint-Exupéry (dem Autor des kleinen Prinzen)

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.“

Sehnsucht zu lehren, hat auch wieder ganz viel mit Authentizität und Überzeugung zu tun. Ich kann Andere nur dann entzünden, wenn ich selbst lichterloh dazu brenne.

 

Ist dieser Weg einfach? Einfach beschrieben ja, aber auch einfach gegangen? Eindeutig nein. Ist es den Aufwand wert, den Weg zu gehen? Eindeutig JA!

 

 

Lesen Sie auch diese weiteren interessanten Blog-Artikel zu diesem Thema:

 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie für sich einen Weg finden, die benötigte Dosis Motivation in Ihren MitarbeiterInnen zu erzeugen und reue mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen dazu mir per Mail mitteilen. 

 

Hier noch das passende Zitat einer Seminar-Teilnehmerin:
Das Seminar hat mir gezeigt, dass Veränderungen an Stellen möglich sind, die ich für unabänderlich hielt. Diese brauchen Zeit, aber sie passieren. Wenn ich diszipliniert daran arbeite, kann ich für mich utopische Ziele erreichen. Erste Schritte weiter als sonst bin ich schon gegangen und das ist tatsächlich beeindruckend – etwas erhebend!
Sonja Kumm, Administration der infinitas GmbH, Hannover

 

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Topics: Führungskraft, Mitarbeiterführung

Mathias Heinrich

Geschrieben von Mathias Heinrich

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