Foto von Mathias Heinrich
Fachkräftemangel einerseits und steigende Preise bei zum Teil überschaubarer Altersvorsorge sowie „Langeweile“ andererseits sorgen dafür, dass immer mehr ältere Menschen länger im Arbeitsleben verbleiben. Das ist einerseits gut, um langjährige Erfahrungen weiter zu nutzen und gleichzeitig eine Herausforderung für „nachwachsende Generationen“, die sich im Recht fühlen, ihre eigenen und neue/andere Wege durchzusetzen.
Diese Situation führt häufig zu einem Dilemma, weil beide Seiten für sich gesehen im Recht sind. Wie aber können wir dann als Führungskräfte versuchen, beiden Seiten gerecht zu werden? Zumal dann, wenn wir als Vorgesetzte der nachwachsenden Generation angehören und damit unsere Mitarbeitenden weit älter und erfahrener sind?
Viele Mitarbeitende haben irgendwann den Eindruck, dass ihre Expertise und Erfahrung im Vergleich zu Jüngeren weniger zählt. Dahinter steckt allerdings häufig ein Kommunikationsdefizit zwischen Fach- und Führungskraft, das mehrere Ursachen haben kann.
Wenn wir hier von Beispielen möglicher Kommunikationsdefizite reden, dann liegt die Lösung in diesem Fall recht nah: „Miteinander kommunizieren“ statt „übereinander denken“ ist die vermeintlich naheliegend einfache Auflösung. „Vermeintlich naheliegend einfach“ deswegen, weil in der Hektik des Tagesgeschäftes eben doch das eine oder andere an guten Vorsätzen über Bord geworfen wird. Umso wichtiger ist der wertschätzende gegenseitige Austausch und das damit verbundene urteilsfreie Zuhören.
Wirklich schwer ist es also nicht, die Bedürfnisse älterer Menschen mit der immer schnelleren Taktung in den Unternehmen zu harmonisieren. Es braucht „lediglich“ Fingerspitzengefühl und gegenseitige Wertschätzung. Dabei wünsche ich dir gute Ergebnisse.
Lies dazu auch folgende Blog-Artikel:
Hier noch das passende Zitat eines Beljean – Seminarteilnehmers:
Sowohl beruflich als auch privat habe ich viel aus dem Seminar mitgenommen. Ich bin heute selbstreflektierter und werde weiter an mir arbeiten. Es hat mich überrascht, wie die 6 Seminartage mich verändert haben. Ich nehme mir jetzt die Zeit, Gespräche mit Mitarbeitern zu führen, wo vorher nicht wirklich die Zeit da war.
Ana Remis-Sánchez, Assistentin der Geschäftsführung der Alliance Möbel Marketing GmbH & Co. KG, Rheinbach