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#304 „Wie komme ich zu einem positiven Mindset?“

Geschrieben von Mathias Heinrich | 21.9.2026

Foto von Mathias Heinrich

 

Das ist schon ein echter Widerspruch, dem wir da ausgesetzt sind. Einerseits wird „alles“ immer schlimmer und andererseits sollen wir als Vorbild für unser Team als Erste durch`s Feuer laufen. Das kann dann schon mal schwierig werden und die Frage ist, wie wir diesen Widerspruch in uns auflösen können ohne die Authentizität zu verlieren und damit die eigene Glaubwürdigkeit?

 

 


 

 

 

 

8 Ideen zur Auflösung

Nun, der Erkenntnisgewinn allein dieses vermeintlichen Dilemmas reicht da nicht aus. Wir brauchen mehr, damit wir für uns damit gut umgehen können, damit wir trotz aller Hiobsbotschaften und Herausforderungen unsere Gedanken ins Positive lenken. Denn positive Gedanken bzw. ein positives Mindset stärken uns und geben uns Kraft. Daher im Folgenden ein paar Anregungen, wie uns positives Doping gelingt. Wähle daraus für dich aus den 8 Punkten die aus, die dich ansprechen.

  1. Umgib dich mit Dingen und Menschen, die dir Kraft geben
    Wie viele Menschen oder Themen beschäftigen dich täglich und rauben dir Energie? Entscheide aktiv, ob du diesen Entzug weiter zulässt oder die gleiche Energie mit anderem Vorzeichen lieber in etwas Positives investierst

  2. Gehe so mit dir um, wie du es mit den Menschen tust, die dir wirklich am Herzen liegen
    Wie häufig behandeln wir andere Menschen besser, als uns selbst? Schlachte bitte nicht die Kuh, auf deren Milch du angewiesen bist. Du hast nur einen Körper, behandele ihn (und damit dich) so, dass ihr euch noch lange gegenseitig unterstützt.

  3. Wozu bist du auf dieser Welt?
    Die Antwort auf die Frage nach deinem Sinn gibt dir jede Menge Energie. Ja, die Suche nach deinem persönlichen Sinn kann dauern und zunächst Energie rauben. Wenn du darauf aber eine Antwort gefunden hast, dann ist der Nutzen umso größer, weil du dich nicht mehr ständig hinterfragst.

  4. Suche nach Lösungen, nicht nach Ausreden
    Menschen, die wirklich wollen, finden Lösungswege. Alle anderen finden (nachvollziehbare) Gründe, warum es nicht geht. Zu welcher Kategorie gehörst du?

  5. Befreie dich von negativen Vorstellungen & Gedanken
    Wie viele Gedanken machen wir uns zu Themen, die NIE eintreten? Wieviel Energie vergeuden wir damit jeden Tag? Wozu könnten wir diese Energie nutzen, wenn wir unseren Geist von dieser Art des Denkens zumindest ein Stück weit befreien würden? Zu welchen Ergebnissen würde uns das bringen? Sprich doch mal positiv zu dir, lobe dich und mach dir bewusst, was du schon alles erreicht hast.

    „Das habe ich gut gemacht“
    „Ich bin nicht perfekt, aber ich bin gut so, wie ich bin“
    „Ich stehe zu mir und meinen Entscheidungen“

    Solche Affirmationen helfen dir, dein Mindset konkret zu verschieben.

  6. Erstelle Bilder zu deinen Zielen
    Unser Gehirn kann sich Bilder besser merken, als Gedanken oder Worte. Visualisiere daher deine Ziele und schaue dir diese Bilder immer wieder an. Hast du ein gutes und sicheres Gefühl dabei? Dann arbeite weiter darauf hin, diese Ziele zu erreichen und es wird dir gelingen. Fühlen sich die Bilder nicht gut an, erstelle neue oder ändere das Ziel

  7. Lass dich inspirieren, aber vergleiche dich nicht
    Wie gehen andere Menschen mit ihren Herausforderungen um? Was kannst du davon lernen, was besser machen? Aber Vorsicht: auf keinen Fall mit anderen Menschen vergleichen. Du kennst nie die ganze Geschichte und mal ehrlich: andere gibt es schon genug, du aber bis einmalig 😊

  8. Worüber freue ich mich?
    Diese Frage kennst du aus dem Beljean Seminar. Erfreuen wir uns doch „einfach“ mal an den kleinen Dingen des Lebens. Die Tasse Kaffee, der Sonnenstrahl, das nette Gespräch – mach sie dir bewusst und aus Frust wird Lust 

 

Fazit

Ein positives Mindset zu erreichen ist einerseits nicht schwer und andererseits grad am Anfang eine Daueraufgabe, sich die vorgenannten Punkte immer wieder ins Bewusstsein zu holen.

Es gib Menschen, die brauchen Drogen aller Art, um ihrem Glück hinterherzulaufen. Mach dir bitte bewusst, du brauchst keine Drogen, du bist deine Droge. Du hast alles, was du brauchst an Bord. Du darfst es „nur“ entdecken, anwenden und leben. Viel Erfolg dabei.

 

Lies dazu auch folgende Blog-Artikel:


Hier noch das passende Zitat eines Beljean – Seminarteilnehmers:

Das Seminar hat mein Mindset nachhaltig verändert, insbesondere in dem Themenfeld aktives Zuhören und Fragen stellen – der positive Effekt im Berufs- und Privatleben ist enorm. Besonders gut gefallen hat mir die positive Grundstimmung des Seminars, der Fokus auf Dinge, die mich glücklich machen und die kontinuierliche Selbstreflexion. Jeder Seminarblock hat mich inspiriert und motiviert, Dinge neu anzugehen und über mich hinauszuwachsen.
Andreas Katrakis, Head of Marketing der Hornetsecurity GmbH, Hannover