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Auf den Punkt gebracht: Sind Sie eine gute Führungskraft?

[fa icon="calendar"] 18.12.2018 09:00:00 / von Mathias Heinrich

Mathias Heinrich

Woran erkennen wir eine gute Führungskraft?

(Bildquelle: Pixabay)

Lassen Sie mich die Frage noch etwas direkter stellen: Woran erkennt man eine Führungskraft, die auch MORGEN noch eine Chance hat, mit dabei zu sein? Oder noch etwas deutlicher: Worauf kommt es heute an, wenn wir auch MORGEN überdurchschnittliche Ziele erreichen müssen?

Ist es beispielsweise unser „Wissen“ oder unser „Können“ oder unsere „Persönlichkeit“?

Das ist zwar alles nützlich und gut, wenn jedoch nicht eine zusätzliche Bedingung erfüllt ist, können wir dies alles gleich wieder durchstreichen! Lassen sie uns die Probe aufs Exempel machen!

Kennen wir nicht alle eine Menge von Menschen, die zwar ein großes Wissen, aber keinen Managementerfolg haben? Das darf man selbstverständlich nicht umdrehen: Als Manager wissen wir nämlich nie genug. Wir dürfen also auch hier nicht stehen bleiben. Trotzdem garantiert uns das umfassendste Wissen der Welt keinen Führungserfolg! Einverstanden?


Mitarbeiter foerdern

 

Darüber hinaus ist Wissen heute über das Internet allgegenwärtig und damit austauschbar. Über Wissen können wir uns heute nicht mehr abgrenzen.

Beim Können verhält es sich ganz ähnlich. Kennen wir nicht alle ein paar Handwerker, die in ihrem Fach unglaublich geschickt sind? Nur steht leider ihr wirtschaftlicher Erfolg oft in keinem vernünftigen Verhältnis zu dem, was sie können. Also dürfen wir, wenn wir vom Führungserfolg sprechen, das „Können“ als Hauptvoraussetzung ruhig auch durchgestrichen lassen. Nicht wahr?

Und wenn wir auch beim Können noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass Können die Anwendung des Wissens gepaart mit dem Feedback oder der Resonanz unseres Umfeldes ist, dann steckt da zwar etwas Individuelles drin, nämlich unsere Leidenschaft. Diese führt unweigerlich zur Resonanz unseres Umfeldes. Jedoch ist die Basis des Könnens dann wiederum das (austauschbare) Wissen.

Dann bleibt noch eines, und das die Persönlichkeit. Wenn man erfolgreich ist, und das sind wir alle, ist man versucht zu sagen: „Was wollen die von mir? Ich bin eine Persönlichkeit und deshalb so erfolgreich!“ Darf ich auch hier ein Fragezeichnen setzen? Es gibt doch eine Anzahl von Menschen, denen man zugestehen muss, dass sie Persönlichkeiten sind, obwohl sie nicht einen einzigen Mitarbeiter mit Erfolg führen könnten. Stimmt’s?

 

Woran erkennen wir eine gute Führungskraft?

(Bildquelle: Pixabay)

Worauf kommt es also in erster Linie an, wenn wir als FÜHRUNGSKRÄFTE auch morgen noch mit von der Partie sein wollen? Wir stehen bildlich gesprochen auf einer Rolltreppe.

Nun gibt es drei Sorten von Führungskräften:

  • Die einen stehen auf einer Rolltreppe, die genau richtig läuft: Regelmäßig und nach oben. Welche sind das? Jene, von denen wir den Eindruck gewinnen, dass sie fast mühelos Erfolg haben. Sie stolpern sozusagen die Erfolgstreppe hoch.
  • Von der zweiten Sorte hat man das Gefühl, dass die Rolltreppe, die sie zu den Zielen tragen sollte, stillsteht. Jeder Zentimeter, den sie die Rolltreppe nach oben bewegen, nur im Schweiße ihres Angesichtes, mit einem fast übermenschlichen Aufwand an Zeit und Kraft.
  • Schließlich bleibt die dritte Sorte, ein paar Pechvögel, von denen Sie bestimmt schon gelesen haben. Ihre Rolltreppe dreht nämlich rückwärts. Statt dass die immer erfolgreicher werden, geht es mit ihnen bergab. Dies, obwohl sie auch etwas wissen, können und jemand sind, nämlich eine Persönlichkeit.

Was will uns dieses Bild sagen? - Die Rolltreppe ist Symbol für unsere Mitarbeiter, die uns zum Erfolg tragen. Im ersten Fall, wo die Rolltreppe richtig läuft, stellt sie Mitarbeiter dar, die mehr oder weniger freiwillig richtig marschieren. - Die stillstehende Rolltreppe stellt die eher desinteressierten Mitarbeiter dar. Sie kommen pünktlich und gehen ebenso pünktlich. Sie sind nicht negativ. Sie erledigen die ihnen übertragenen Aufgaben, so dass keiner etwas sagen kann. Aber es fehlt die Begeisterung! Ihr Interesse gilt dem Scheck am Ende des Monats und, Gott sei's geklagt, nicht dem Erreichen der gesteckten Ziele. Schließlich haben wir noch die dritte Gruppe von Mitarbeitern, jene also, welche die rückwärts laufende Rolltreppe darstellt. Sie stehen in Opposition zum Chef, zur Firma, vielleicht zur ganzen Welt. Hintenherum arbeiten sie womöglich sogar gegen uns.

Damit haben wir im Bild gesagt, worauf es heute in erster Linie ankommt, wenn überdurchschnittliche Ziele zu erreichen sind. Auf die Fähigkeit, die Rolltreppe in Bewegung zu setzen. Psychologisch ausgedrückt heißt das: Wirken auf andere! Mit anderen Worten: Unabhängig davon was wir wissen, können und wer wir sind,


ES KOMMT AUF UNSERE WIRKUNG
 AN.


Führungskräfte werden ausschließlich an ihrer Wirkung gemessen, an dem also was sie bewirken. Auf was ist also zu achten, wenn wir Bewerber auf ihre Führungseigen­schaften hin überprüfen? Auf ihre Wirkung, die sie auf ihre zukünftigen Mitarbeiter ausüben werden. Oder konkreter: Was bringen sie mit, um maximal in Richtung ihrer Mitarbeiter zu wirken (an Erfahrung, Ansichten, Resultaten)?

 

Ich freue mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen dazu mit mir teilen und einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag hier hinterlassen. Oder schreiben Sie mir direkt eine Mail.

 

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Topics: Konzept, Führungskraft

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