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Was sollte man als Führungskraft auf keinen Fall delegieren?

[fa icon="calendar"] 25.10.2019 / von Mathias Heinrich

Was kann man als Führungskraft auf keinen Fall delegieren?

(Bildquelle: Roland Samuel on Unsplash)

Als Führungskraft müssen wir lernen, mehr am als im Unternehmen zu arbeiten, wobei der Begriff „Unternehmen“ in diesem Zusammenhang auch für eine Abteilung oder Zuständigkeit stehen kann. Damit wir das hinbekommen, müssen wir delegieren. Wie wir das richtig tun, darüber habe ich mich schon mehrfach an dieser Stelle ausgelassen. Und natürlich ist das auch ein großer Bestandteil im Beljean Seminar. Heute möchte ein paar Gedanken dazu teilen, was auf gar keinen Fall delegiert werden kann.

1. Verantwortung

Egal, was unser Team tut – die Verantwortung dafür haben wir. Denn dafür sind wir die Führungskraft. Und deswegen halten wir unser Kreuz dafür hin und stehen mit Namen und Funktion vor unserem Team.


2. Veränderung

Führungskräfte leben für und von Veränderung. Als Führungskraft ist es unsere ureigene Aufgabe,
a) Veränderung zu initiieren und
b) auf Veränderung zu reagieren.

Damit ist auch wieder die Arbeit am Unternehmen gemeint.

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3. (Selbst-)Vertrauen

Wenn wir uns nicht selbst vertrauen, wie und vor allem warum sollen uns dann die Menschen vertrauen, mit denen wir zusammenarbeiten? Selbstvertrauen fußt zum einen auf einer starken Persönlichkeit, zum anderen aber auf den Fähigkeiten und den damit gemachten Erfahrungen.


4. Verbindungen

Einerseits:
Eine alte Weisheit „Kontakte schaden nur dem, der keine hat“. Netzwerken und Kontakten findet immer zwischen Menschen statt. Entscheidend ist der persönliche Eindruck und der kann schon per Definition nicht wegdelegiert werden.

Andererseits:
Trennen Sie sich von Kontakten, die Ihnen nur Energie rauben. Beenden Sie einseitige Verbindungen, die überwiegend zu Ihren Lasten gehen. Räumen Sie auf mit Beziehungen, wo immer nur Sie geben.


5. Vision(en)

Als Mensch sollten wir Visionen haben, in denen unser Handeln begründet liegt. Und wir brauchen Alternativen für den Fall, dass uns Schicksalsschläge unsere Visionen nehmen. Denn mit dem Schicksalsschlag fertig zu werden, ist das eine. Wenn uns dann aber die Ziele gleich mit abhandenkommen, die wir aus den Visionen ableiten, dann haben wir einen doppelten Verlust.


6. V (F) itness

Als Führungskraft sind wir dann stark, wenn wir schwierige Situationen nicht nur geistig, sondern auch körperlich souverän meistern können. Ob dazu der tägliche Besuch im Fitnessstudio nötig ist oder der gelegentliche Verzicht auf ausgiebigen Alkoholgenuss am Vorabend ausreicht, muss jeder für sich entscheiden.

 

Delegieren Sie also viel und gern. Achten Sie aber darauf, mindestens diese 6 V`s bei sich zu halten und übernehmen Sie dafür Verantwortung. Ich freue mich, wenn Sie mir Ihre Erfahrungen und Meinung dazu mir per Mail oder über die sozialen Medien mitteilen.

 

Lesen Sie dazu auch folgende interessante Artikel:

 

Hier noch das passende Zitat eines Teilnehmers:
Ich habe sehr viel Neues dazu gelernt und werde dieses im Tagesgeschäft auf jeden Fall anwenden. Erste positive Erfolge konnte ich im Umgang mit meinen Kunden bereits erreichen, die ich so ohne das Seminar nicht erzielt hätte. Das Seminar hat mein Selbstvertrauen gestärkt und meine Vorstellung verändert. Es war das Beste, das ich bisher erleben durfte! Praxisnah, verständlich, sympathisch und sehr informativ.
Thorsten Timmreck, Verkaufsleiter Gastronomie, Hofbrauhaus Wolters GmbH, Braunschweig

 

Sie möchten das hier angerissene Thema vertiefen und uns kennenlernen? Sie haben Interesse, vom Kennen ins Können zu kommen? Oder es interessiert Sie meine/unsere Meinung zu einem bestimmten Thema? Geben Sie mir/uns ein paar Stichworte und etwas Zeit und wir nehmen uns dessen in einem der nächsten Blogs gerne an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Topics: Führungskraft, Mitarbeiterführung

Mathias Heinrich

Geschrieben von Mathias Heinrich

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